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Pferdefest der Fahrfreunde Vorderrhön

Erstmalig veranstalteten die Fahrfreunde Vorderrhön in Geisa ein Pferdefest, das weithin großen Anklang fand. Reiter und Fahrer wurden bei verschiedenen Prüfungen auf Ihr Können überprüft und mit schönen Preisen ausgezeichnet.

Zum Auftakt versuchten sich 28 Reiterpaare bei einem Trailritt über zwölf Kilometer, in den fünf Aufgaben integriert waren. Sieger wurde Gunther Heldmann (Giesel) auf seinem Pferd Capital Doc vor Ingrid Czwalinna (Hünfeld) auf Domino und Horst Gollbach (Margretenhaun-Rex), der Kira unter dem Sattel hatte.

Mit einem Kutschenkorso, an dem 22 Gespanne teilnahmen, startete der zweite Tag. Nach der Mittagspause segnete Pfarrer Hahner aus Geisa die zahlreichen Pferde mit ihren Reitern und Gespannfahrern. Im Schauprogramm zeigten Wigbert und Natascha Brähler aus Bimbach, wie man mit Kaltblütern einen Springparcours meistert. Anschließend versuchten sich über 20 starke Männer und Frauen vergeblich im Tauziehen gegen das Kaltblütergespann. Uwe Weinzierl vom Arhöna-Pferdehof Mansbach zeigte ein Natural Horsemanship, basierend auf der Lehre von Rad Ravelli. Besonders beeindruckte das Verladen einer Haflingerstute, die zuvor nicht dazu zu bewegen war, das Gefährt zu betreten. Die Kunst der Steppenvölker im Reiterbogenschießen demonstrierte Petra Engeländer.

Spannend waren die Fahrprüfungen vor einer stattlichen Zuschauerkulisse. Bei den Einspannern siegte Franz-Josef Möller (Geisa) vor Adolf Bott (Geisa) und Dagmar Böhm (Eichenzell). 21 Teilnehmer stellten sich der Prüfung der Zweispannerfahrer, wobei Albert Krämer aus Kalbach siegreich vom Platz ging. Zeitgleich auf dem zweiten Platz kamen Theo Krah aus Jossa und Oskar Blum aus Friesenhausen vor Franz-Josef Möller aus Geisa.

Gekonnt demonstrierten zum Abschluss der zweitägigen, gelungenen Veranstaltung Erhard Vogt aus Soisdorf und Franz-Josef Möller aus Geisa, wie man gekonnt mit vier angespannten Pferden, in der sogenannten Königsklasse einen Hindernisparcours meistert.