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Das Organisatorenteam der Studentenreitgruppe Fulda

Erstes Studentenreitturnier in Fulda

Was eine Stimmung, was ein Sport - ein etwas anderes Turnier stellte das erste Studentenreitturnier der FH Fulda dar. Neben super Ritten erfuhren Teilnehmer und Zuschauer eine Menge ueber Kameradschaft und Sportsgeist.

Eine handvoll Studenten der FH Fulda, die sich seit einigen Jahren zur Studentenreitgruppe Fulda zusammengeschlossen haben, stellten sich der nicht ganz einfachen Aufgabe der Ausrichtung einer solchen Veranstaltung. Und die meisterten sie mit Bravour. Einiges an know how lernten die Fuldaer bei der Teilnahme an verschiedenen Studentenreitturnieren in anderen Hochschulstaedten. Wir haben soviel Gastfreundschaft und Engagement von anderen Gruppen erfahren, es war einfach an der Zeit, die guten Erfahrungen zurueckzugeben, erklaerte die Raedelsfuehrerin Stefanie Benk, die zusammen mit ihren Kommilitonen fuer alles Noetige sorgte.

Voraussetzung war zunaechst das Finden eines Austragungsortes. Der Reit- und Fahrverein Haunetal war sogleich bereit, seine Reithalle in der Fuldaer Johannesaue zur Verfuegung zu stellen. Untergebracht wurden die neun Mannschaften aus ganz Deutschland (Bayreuth, Isny, Darmstadt, Ilmenau, Koeln, Leipzig, Lueneburg und Mainz) in der Turnhalle der FH Fulda. Dort startete auch das Rahmenprogramm, das aus einer Reiterfete und einer Stadtrallye und vielen kleinen Aufgaben bestand. Denn nicht nur Reiten sollten die angehenden Akademiker koennen, sondern auch eifrig Punkte sammeln. Beispielsweise gab es die fuer den lautesten Schlachtruf oder das Verschlingen von Rollmoepsen.

Wie es so ueblich ist, reisten die Studenten nur mit leichtem Gepaeck und Schlafsack an. Pferde werden bei einer derartigen Veranstaltung vom Ausrichter gestellt. Und dieser Part oblag Kristina Rakowitz, die es schaffte, insgesamt 27 Reitpferde zu organisieren. Wer selbst reitet, weiss, wieviel Ueberwindung es einen Pferdebesitzer kostet, seinen wertvollen Vierbeiner anderen, und dann noch unbekannten Reitern zur Verfuegung zu stellen. Doch bei den Studenten waren alle Vierbeiner in guten Haenden.

Gestartet wurde am ersten Tag mit den Dressurpruefungen der Klassen A und L. Jedes Pferd wurde von drei Reitern vorgestellt, die jeweils eine Wertnote fuer die Praesentation des Vierbeiners erhielten. Im KO-System kamen die Besten aus den jeweiligen Ausscheidungen eine Runde weiter. Begleitet wurde jeder Ritt von fetziger Musik, lockeren Spruechen der Richter Klaus Koester und Erik Schlaudraff und natuerlich den Schlachtenbummlern, die am Ende so gut wie ohne Stimme nach Hause fuhren.

Zwischendurch hiess es auch wieder Punkte sammeln beim Tanzen oder mit einem originellen Reitkostuem. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Springpruefungen und den Finalpruefungen. Hatten sich in der Dressur schon Anna Kaufhold (Darmstadt) und Jan Crome-Sperl (Lueneburg) mit ihrem Koennen herauskristallisiert, zeigten die beiden auch in der M-Dressur, was in ihnen steckt. Jan Crome-Sperl war auch bester Springreiter, der im Finale gegen Marion Riedle (Ilmenau) antrat, die aber falchen Weg einschlug und damit Platz zwei erreichte.

Vor dem Finale gab es noch ein Highlight. Die beiden Finalteilnehmer Dressur und Springen, sinnigerweise maennlichen und weiblichen Geschlechts, mussten sich im sogenannten Finalknutschen bewaehren, bevor sie sich auf den Pferderuecken schwingen und ein M-Springen bzw. eine M-Dressur vorfuehren mussten.

Dank des hervorragenden Pferdematerials in beiden Pruefungen gab es auch herausragende sportliche Darbietungen. Als Sieger in der Dressur ging Anna Kaufhold auf Douglas und beim Springen Jan Crome-Sperl auf Don Pikeur hervor. Und bei der abschließenden Siegerehrung, bei der ein Vertreter des Schirmherrn, Oberbuergermeister Dr. Alois Rhiel, vor Ort war ging es nochmal richtig rund bei der Ehrenrunde ohne Pferde.

Neben der Vergabe eines Stilpreises an Pia Panndorf aus Darmstadt gab es Preise fuer die Einzelauswertungen und Mannschaften. Abschließend wurde noch der traditionelle Baggerpreis fuer reges Buhen um das andere Geschlecht an eine Teilnehmerin verliehen, bevor alle mit strahlenden Gesichtern wieder nach Hause fuhren, nicht ohne sich fuer die hervorragend organisierte Veranstaltung zu bedanken, an die alle noch lange denken werden. Und schließlich fiel dem Organisationsteam ein Riesenstein vom Herzen: Es verlief alles reibungslos und es gab weder Schaeden bei Reitern noch bei Pferden, freute sich Stefanie Benk, die vor allem den Sponsoren, ehrenamtlichen Helfern und Pferdebesitzern ihren Dank aussprach, ohne die das Turnier nie haette durchgefuehrt werden koennen.

Impressionen (Fotos von Steffi Benk) - Danke!


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Uebergabe von Arielle im Halbfinale

Fuldaer Team mit Ehrenpreisen

Marion Riedle auf Don Pikeur

Traditionelles Finalknutschen